Die Ansprüche des Bauherren waren hoch: Dem hochwertigen Stil des Wohnhauses angepasst sollte auch eine Schwimmhalle zum Anwesen gehören, die in Architektur, Ausstattung und Design dem Wohnhaus in nichts nachsteht.

Schwimmhalle nach Gutsherrenart

Von außen ist die Schwimmhalle nicht zu erkennen. Denn es handelt sich dabei nicht einfach um einen Anbau ans Wohnhaus. Der Hausarchitekt hatte dem Bauherrn ein großzügiges Gebäude im eleganten Landhausstil entworfen, bei dem die Schwimmhalle ein fester Bestandteil des Gebäudes und von außen als solche nicht zu erkennen ist. Das Anwesen im belgischen Flandern wird von einem großen parkähnlichen Garten umschlossen, was den Landsitz-Charakter noch verstärkt.

In einem Seitenflügel des Gebäudes hat der Architekt die Schwimmhalle integriert. Etwa ein Drittel der Schwimmhalle befindet sich noch im Hauptgebäude, und zwei Drittel ragen als Seitenschiff aus dem Gebäudekörper heraus. Sofort fällt dem Betrachter die imposante Decke auf, die an ein Kirchenschiff erinnert. Diese entspricht exakt in Höhe und Dimensionen dem Wohnhaus, so dass hier kein Bruch zu erkennen ist. Dank eines Fensters im Obergeschoss ist der Durchblick vom Wohnbereich in die Schwimmhalle möglich. Mehrere große Glastüren lassen nicht nur Tageslicht in den Raum, sondern erlauben auch den schnellen Austritt auf die Terrasse und in den Garten. Rings umlaufende Schlitzschienen vor den Fenstern, über die die warme Luft an den Raum transportiert wird, halten die Gläser beschlagsfrei. Dazu sind die Wände mit einem dunklen Putz gestaltet, der dem ganzen Raum einen edlen Touch gibt. Vom Eingangsbereich gelangt man in den Kopfteil der Schwimmhalle, in dem eine kleine Küchenzeile und die Sauna untergebracht sind.  

 

Mit dem Bau des Schwimmbades und der technischen Ausstattung wurden die Poolexperten von Antheunis beauftragt. Bauherr und Architekt entschieden sich für ein 10 x 5 m großes und 1,60 m tiefes Betonbecken, das mit einer Abdichtung versehen und dann mit Fliesen ausgekleidet wurde. Das Wasser fließt über den breiten Beckenkopf in die dahinter liegende Überlaufrinne, die von den beige farbigen Umgangsplatten überdeckt wird. Dem Wasser bleibt deshalb nur ein schmaler Schlitz, um in die Rinne fließen zu können. Von hieraus wird sie dann zur Wasseraufbereitung abtransportiert. So wird ein einheitliches, in sich stimmiges Bild zwischen Becken und Umgang geschaffen.

Zur Ausstattung des Beckens gehören eine individuell gestaltete Treppenanlage mit flachen Stufen, eine Rollladen-Abdeckung, die unterflur im Becken ruht, die Gegenstromanlage und Farb-LED-Scheinwerfer, welche die Wasserfläche und auch den Raum in ein Farbenmeer hüllen. Direkt am Beckenkörper im Untergeschoss ist die Schwimmbadtechnik installiert. Zur Ausstattung gehören Filteranlage, frequenzgesteuerte Pumpe sowie eine automatische Dosiertechnik für die Wasserpflegemittel. Am Display kann der Bauherr seine Wasserwerte abrufen und bei Bedarf korrigieren, aber auch die Gegenstromanlage, Scheinwerfer und Abdeckung bedienen. Die Pooltechnik ist außerdem an das hauseigene BUS-System angeschlossen, so dass die komplette Technik des Wohnhauses hierauf aufgeschaltet ist und vom Display bedient werden kann. So ist die Schwimmhalle, auch was die Steuerungstechnik betrifft, fester Bestandteil des gesamten Wohnhauses.

 

Fotos: Hilde Verbeke

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