Eigenheimbesitzer können sich heute schnell den Traum vom eigenen Schwimmbad erfüllen. Für jeden Geldbeutel gibt es heute das passende Schwimmbecken. Wichtig ist aber zuallererst eine gute Planung und qualifizierte Beratung.

Der Traum vom eigenen Pool

 

In wenigen Wochen ist der Winter wieder vorbei. Wann, wenn nicht jetzt ist die richtige Zeit für die Planung des eigenen Pools im Garten! Den Swimmingpool wünschen sich vor allem Kinder, sollte man meinen. Der Pool ist jedoch viel mehr als nur ein Badespaß für die Familie. Er vereint Luxus, Erholung und Urlaubsgefühl direkt vor der eigenen Terrassentür. Nach einem stressigen Arbeitstag findet man hier Ruhe und Entspannung, er lädt zum Verweilen ein und ist Treffpunkt der ganzen Familie. Bei der Planung gilt die Regel: Der richtige Pool am richtigen Platz. Zuerst sollte im Garten ein geeigneter Standort gefunden werden. Ein windgeschützter und sonniger Platz ist dafür optimal. Der genügend große Abstand zu Bäumen und Sträuchern vermeidet Schattenwurf und reduziert die Verschmutzung. Die Entfernung zum Wohnhaus bestimmt die Länge der Leitungen zum Pool. Auch ein Technikraum am Pool muss mit elektrischer Energie, Wasser- und Abwasseranschluss versorgt werden. Eine Baugenehmigung für einen privaten Pool ist in meist nicht erforderlich. Jeder Schwimmbadfachbetrieb in Ihrer Nähe kann Ihnen dazu Auskunft geben. Swimmingpools gibt es in einer Vielzahl von Ausführungen und Varianten. Vom freistehenden Becken in runder oder ovaler Form bis zum exklusiven Segmentbecken mit Überlaufrinne ist für jeden Wunsch und Geldbeutel das passende Exemplar verfügbar. Das schnelle Badevergnügen lässt sich recht einfach mit einem Stahlwandbecken realisieren. Der Aufbau ist simpel und in wenigen Stunden erledigt. Bis 120 cm Wassertiefe stehen die Becken meist gänzlich frei. 

Die Poolheizung mit einer Wärmepumpe sichert die Wunschtemperatur im Becken zu jeder Zeit der Saison.

Heute sind flüsterleise Wärmepumpen mit Leistungszahlen von 5,5 verfügbar 

Ab 150 cm Wassertiefe müssen diese Becken oft zu mindestens einem Drittel in den Boden eingebaut werden. In diesem Fall kommen also Tiefbau- und Betonarbeiten dazu. Großer Abstand zu Bäumen ist optimal, dies vermeidet Schattenwurf und reduziert die Verschmutzung Ein komplett in den Boden eingebauter Pool ist immer noch die attraktivste Variante. Bei solchen Pools ist die Lebensdauer sehr viel höher, wodurch die höheren Kosten gerechtfertigt werden. Den eigenen Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Sie können Ihren Pool bezüglich Form, Größe und Material frei gestalten. Die Wahl des Materials bestimmt den Aufwand. Großer Beliebtheit erfreuen sich Pools aus Styroporsteinen. Auf einer Bodenplatte werden die Styroporsteine in der entsprechenden Beckengröße zusammengesteckt. Die Stabilität des Beckens wird durch eine Armierung und Betonfüllung der Steine erreicht. Auch der Einbau von Römischen Treppen ist möglich. Eine andere Variante ist der Bau eines Beckens mit Betonschalsteinen bzw. Fertigelementen. Auch in diese Becken wird meist eine Folie nach Maß eingeschweißt. Noch mehr Individualität bieten Fertigbecken. Hier stehen viele verschiedene Beckenformen aus ebenso vielen verschiedenen Materialien zur Auswahl. Es werden z.B. Becken aus PP (Polypropylen), GfK bzw. Polyester, aus PVC oder auch aus Edelstahl angeboten. Dazu kommen noch die verschiedensten Oberflächenbeschichtungen bzw. -versiegelungen. Auch hier hilft Ihnen der Schwimmbadfachbetrieb in Ihrer Nähe bei der Auswahl. Ein meist unsichtbarer Teil der Anlage ist die Pooltechnik, die aber in jedem Fall erforderlich ist. Sie besteht im Wesentlichen aus der Filteranlage und der Wasseraufbereitung. Aufgabe der Filteranlage ist die Reinigung des Wassers von Schwebstoffen, die Wasseraufbereitung sorgt für hygienisch einwandfreies Wasser. Auch hier gilt: Vom Patronenfilter über den Sandfilter bis zur AFM-Filterung werden viele Varianten angeboten. Bei der Wasserpflege reichen die Möglichkeiten von der Langzeittablette im Schwimmkörper oder Skimmer bis zur vollautomatischen Dosiertechnik mit Meldung der Wasserwerte auf das Smartphone. Die meisten Swimmingpools werden heute abgedeckt. Die Energieverluste werden so deutlich verringert. Die einfachste Variante ist eine Abdeckplane oder eine Folienabdeckung. Komfortabler sind Rollläden, die ober- oder unterflur eingebaut werden können.

Jens Stupien (www.set-schmidt.de)